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Herbstlehrgang 2009 in Mölln:


"Omori Ryu" war das Thema des Herbstlehrgangs der Deutschen Iaido Vereinigung, zu der das Möllner Dojo in die Tanneckhalle geladen hatte. Am 7. und 8. November 2009 trafen sich ca. 30 Iaidoka, die nicht nur aus den DIV-Dojos kamen, sondern auch weite Weg wie aus Bad Wildungen hinter sich hatten. Die komplette Schule des Omori in ihren Facetten brachte uns Karl-Heinz Lübcke Sensei (7. Dan Iaido, Renshi) in seiner unnachahmlichen Art näher. Obwohl die Teilnehmer ganz unterschiedliche Vorkenntnisse mitbrachten, wurde gewinnbringend geübt und dazu wurden zunächst die Katas in Partnerarbeit mit dem Bokken in ihren Bedeutungen, Abständen zum Gegner und Rhythmus erarbeitet. Dann wurde wieder allein mit der Klinge geübt. Weil die Übungen dabei sehr intensiv, von großer Informationsdichte und hoher Konzentration geprägt waren, gingen die Teilnehmer immer wieder an ihre Grenzen. Umso erholsamer war es, dass der Möllner Iaidoka Andreas Rönnau uns alle in seinem Restaurant „Helmers“ abends hervorragend bewirtete und neue Kraft schöpfen lies. Es ist dabei nur ein Gerücht, dass die verzehrten Energieeinheiten nicht mehr in „Joule“, sondern in „Ryuto“ gezählt wurden. Zu der Erholung trug auch die umsichtige und fürsorgliche Betreuung der Möllner bei. So regeneriert wurde am Sonntag ebenso intensiv gearbeitet bis allen Katas Genüge getan wurde.

Der Möllner Dojoleiter Klaus-Dieter Schulz bedankte sich dann auch bei Karl-Heinz Lübcke Sensei für das Fördern und Fordern und entließ alle Teilnehmer mit dem Hinweis auf den Jahreshauptlehrgang 2010 (15.-19.07.2010 in Osnabrück).

Einen großen Dank auch noch einmal an das Möllner Dojo.

 

Christian Haarmann, Osnabrück

 

 

 

 

DIV Jahreshauptlehrgang 2009 in Lüneburg

Zum diesjährigen Iaido-Jahreshauptlehrgang der Deutschen Iaido Vereinung (DIV) kamen ca. 35 Aktive aus dem gesamten norddeutschen Raum. Der Lehrgang fand in der Sporthalle des Johanneum Gymnasiums in Lüneburg unter der Leitung von Karl-Heinz Lübcke Sensei in der Zeit vom 26.09. bis 29.06.2009 statt. Trainiert wurde (mit Ausnahme des Abreisetages) jeweils von 10:00 bis 12:30 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr.

Am ersten Tag wurde die Seitei-Iai Grundschule ausgiebig geübt. Die versammelte Godanschaar teilte sich auf und übernahm in jeweils einem Hallenabschnitt das Training einer Kata, nach ca. 30 – 45 Minuten wurde gewechselt. Besonderes Augenmerk wurde auf die exakte Ausführung der Techniken gelegt, Korrekturen und Verbesserungen konnten durch die kleinen Gruppen optimal umgesetzt werden. Das mehrstündige Training bei schwül-warmer Witterung rang allen Beteiligten einiges ab, aber gerade das macht das Iaido-Training aus: Sich allen widrigen Umständen zum Trotz behaupten zu können.

Am zweiten Tag wurde der Lehrgang aufgeteilt: Die Prüflinge wurden von Lübcke Sensei betreut, der Rest wurde wieder in kleine Gruppen aufgeteilt und übten mit den Dojoleitern Koryu-Formen. Die Prüflinge wurden intensiv in das korrekte Regi und den Ablauf einer Prüfung eingewiesen. Aber Lübcke Sensei wollte nicht nur Fertigkeiten weitergeben, sondern fragte konkret nach: „Warum wollt Ihr eigentlich eine Prüfung machen, was sind Eure genauen Beweggründe“? So mancher kam da ein wenig ins Grübeln, aber Antworten hatte jeder parat. Mit dem Rat:“ Strengt Euch an, aber seid ganz natürlich und versucht nicht, etwas ganz Besonderes zu zeigen“ ging der zweite Tag vorbei.

Den Höhepunkt des Lehrgangs stellte dann am Sonntag Vormittag die Prüfung dar. Dreizehn Iaidokas stellten sich dem fünfköpfigen Prüfungsgremium, bestehend aus 5. bzw. 6. DAN-Trägern. Als Novum gab es vor der Prüfung von jedem Prüfer eine spontane und kurze Ansprache für die Prüflinge. So hörte man z. B. „Gutes Gelingen“, „Ich wünsche kein Glück, sondern Erfolg! Niemand sollte besser sein wollen als er selber ist, dass wollen wir sehen...“, oder „Denkt dran. Ihr alle habt evtl. Familie, ein Haus, steht im Berufsleben, macht Euch nicht kleiner als Ihr seid. Ihr habt keinen Grund Euch zu verstecken“. Diese Worte und Wünsche wurden von den Prüflingen dankbar aufgenommen, das sollte man bei der nächsten Prüfung ruhig wiederholen.

Zwölf Iaidokas bestanden die Prüfung, Lübcke Sensei bescheinigte allen ein hohes Prüfungsniveau. Am Nachmittag ging das normale Training weiter, wiederum wurde die exakte Ausführung der Techniken geachtet. Besonderes Augenmerk legte Lübcke Sensei auf eine weiten und sicheren Stand. Er gab den Teilnehmern für das Training in den Heimat-Dojas verschiedenste Übungsbeispiele mit auf den Weg.

Aber dann kam der Abend und mit ihm ein fabelhaft organisiertes Italienisches Buffet. Da das Wetter sehr gut war, wurde kurzerhand draußen getafelt. Nochmal herzliches Dankeschön an die Lüneburger, das Essen war einfach toll. Irgendwie hatten einige nach dem Essen noch einen Gewegungsdrang, so dass spontan ein BeachSoccer Spiel in der Kugelstoßanlage veranstaltet wurde...

Der letzte Tag wurde wie vorher durch das bereits beschriebene Gruppentraining geprägt, geübt wurden wiederum Seitei-Iai Katas. Diesmal stand im Vordergrund, die schriftliche Beschreibung einer Kata zu verstehen und richtig umzusetzen. Da einige Teilnehmer eine weite Anreise hatten, wurde der letzte Tag verkürzt. Weil alle Teilnehmer beim Aufräumen halfen, konnte der erfolgreiche Lehrgang am frühen Nachmittag beendet werden.

An die Lüneburger an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation des Lehrgangs. Das Buffet war, wie schon erwähnt, einfach lecker. Der Möllner Matthias Wolf hat von der Prüfung eine sehr schöne DVD erstellt, eine Kopie wurde an die jeweiligen Dojoleiter weitergeleitet. Wer möchte, darf sich davon eine Kopie erstellen. Auch hier ein herzliches Dankeschön, das Video ist super.

Peter Rudzik

P.S.: Die als Extra auf der DVD gezeigte BeachSoccer-Sequenz ist nach einem harten Traingstag und nach Einnahme des Buffets entstanden. Alle Teilnehmer haben beim Tiramisu mehrfach zugeschlagen, so dass bei schwül-warmer Witterung einfach nicht mehr Power raus zu holen war. Über die Namenskreation „Tante Käthe“ werden wir noch sprechen, mein lieber Matthias...

 

 


 

Das Wesen des Iaido  

 

 

 

Wentorf den 17.03.2009

 

                                                                     

 

Das Wesen des Iaido                                     

Iaido, das – im Vergleich zu Judo - erst spät nach Europa kam, findet , obwohl selbst in Japan nicht jedermann bekannt, weltweit immer mehr Anhänger.

Diese Kampfkunst , für Männer wie für Frauen gleichermaßen gut geeignet, kann noch bis ins hohe Alter geübt werden. Nicht zuletzt deswegen hat sich der Iai-Do auch in Deutschland etabliert und allmählich immer weiter verbreitet. Dass die Qualität der Fähigkeiten von Ausbildern und Übenden beachtlich ist, dafür legen zahlreiche nationale und internationale Wettkampferfolge beredtes Zeugnis ab, die hinwiederum dafür sorgen, dass der Zustrom von Interessenten nicht abebbt.


So erfreulich dieser Mechanismus auch ist, sollte man ihm nicht kritiklos begegnen, wird doch über die präsentierten Titel und Pokale oft nur der rein sportliche Aspekt des Iai-Do hervorgehoben und ins Zentrum des Interesses gestellt, so, als wäre der Wettkampf, das Besiegen eines Gegners, der eigentliche Charakter dieser Kampfkunst.

Wohl machte die Japanische Kendo-Föderation in ihrer Erklärung zur Wiederbelebung des Iaido nach dem 2. Weltkrieg deutlich, dass Iaido  künftig nur als Sport betrieben werden sollte.

Doch haben ihre Lehrer, ihrer historischen und gesellschaftlichen Tradition eingedenk, schon frühzeitig begonnen, ihren heutigen Schülern auch andere als nur sportliche Aspekte ans Herz zu legen. Sie machten klar, dass Iaido in seinem historischen und gesellschaftlichen Kontext gesehen werden muß, in den Strukturen, die Batto-Jutsu, die rein kriegerische Technik des Schwertziehens,  zu IaiDo, dem Weg der Aufmerksamkeit, gemacht haben.

 Dabei reicht es in diesem Zusammenhang nicht, während der Ausbildung zB den Namen von Shigenobu Jinsuke zu erwähnen, oder ein Kirschblütenfest zu feiern.

Die Einflüsse, die Iaido geformt haben sind mannigfaltig.

Ihre Eckpunkte heißen dabei nicht nur Stärkung des Körpers und Übung kriegerischer Tugenden. Sie heißen auch Ausbildung von Mund zu Ohr, ständige Überprüfung der eigenen Formen, erfahren der Lebensumstände und - in ständiger Aufmerksamkeit - auch Anpassung an Entwicklungen. Diese Eckpunkte umreißen in genialer Weise nicht nur die äußere Form, sondern auch den Kern des Iaido. Auch die dem japanischen Rittergeist so vertrauten psychologischen Momente wie Direktheit, Willenseinheit, spontane Entscheidungs- und Vollzugsfähigkeit gehören dazu.

In einigen Kreisen ist der Glaube vertreten, der Kern des Iaido läge nur in der unerbittlichen Auseinandersetzung auf Leben und Tod . Und obwohl diese elementare Erfahrung nur im Umgang mit dem nihonto – der scharfen Klinge - möglich ist, ist sein Gebrauch hier oft nicht nur nicht gern gesehen, sondern direkt verboten. Durchgesetzt durch das Gebot von absolutem Gehorsam gegenüber höheren Danträgen und der aufgesetzten und bequemen – gleichwohl fest betonierten Position „die da oben – ich hier unten“.

Die Aufforderung, intensiv und unaufhörlich an sich zu arbeiten, unterbleibt, und der Fortschritt auf dem Iai-Weg verkommt zu einem Treten-auf-der-Stelle.

Die Vertreter dieser Haltung verkennen völlig die Rolle, die Iaido in unserer modernen Gesellschaft spielen kann, spielen soll – ja: spielen  muß !

So sehr Iaido wegen seiner durchaus anstrengenden Bewegungen als Sport gesehen werden kann, so muß klar hervorgehoben werden, dass der sportliche Zug des Iaido nur einer von vielen Teilen ist. Titel, Ehren, Urkunden und Presseberichte sind Ausformungen der Oberfläche, der Sieg über andere eine Art Spiel.

Iaido hingegen geht in die Tiefe.

Es ist Gegenstand der Ausbildung, den Wert eines Kampfes, eines Konfliktes selbst, wie auch den Wert der Gegner zu erkennen und an Ihnen zu wachsen, letztenendes den Kampf selbst zu überwinden und zu siegen, ohne das Schwert zu ziehen. (saya-no-uchi)
Dieses hohe Ziel wird aber nur erreicht durch die unerbittliche Auseinandersetzung mit sich selbst und durch die  ständige Überprüfung der eigenen Haltung in der täglichen Übung.

Mit strenger Objektivität und konsequenter Vorurteilslosigkeit muß dabei immer wieder von neuem das Wesen des Iaido ergründet und begriffen werden.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn Sie mit dem Bewusstsein trainieren, dass Iaido lernen vor allem sich selbst kennenlernen bedeutet. Dabei sind die Auswirkungen des Iaido auf das Individuum in ihrer Tragweite anfangs kaum erkennbar. Durch das Üben jedoch wird eine Entwicklung in Gang gesetzt, in deren Verlauf  jeder, der Iaido nicht nur als Weg betrachtet, sondern ihn auch beschreitet, Dinge kennenlernt, die ihm normalerweise verborgen blieben. Die Auswirkungen lassen sich dann später nicht mehr vom täglichen Leben abtrennen, weil sie lebendiger Bestandteil des Individuums und der Persönlichkeit geworden sind und sämtliche Handlungen beeinflussen.

"Zu fragen mag eine momentane Schande sein, aber nicht zu fragen und unwissend zu bleiben, ist eine Schande für das ganze Leben." (Japanisches Sprichwort)


 

Karl-Heinz Lübcke und Ulrich Bachmann

 

 

 

 

Oshogatsu  in Osnabrück 2009

Bilder

 

 

 

Oshogatsu  in Osnabrück 2009

 Am 31.I./1.II. 2009 trafen sich auf Einladung des Hakushinkai im Osnabrücker Turner-Bund OTB e.V.   33 Iaidoka der DIV-Dojos zum diesjährigen Oshogatsu-Lehrgang.

Es war ein Oshogatsu in doppelter Hinsicht: es war der erste Lehrgang des Jahres, zugleich aber auch der erste Lehrgang, der vom Hakushinkai Osnabrück ausgerichtet wurde. Zu Beginn des Lehrgangs wurde der im August 2008 von Christian Haarmann gegründete

Hakushinkai Osnabrück feierlich in den Kreis der D.I.V.-Dojos aufgenommen. Die Teilnehmer des Hakushinkai Lüneburg wünschten ihrem ehemaligen Vereinsmitglied Christian viel Glück und überreichten ihm ein Bild ihrer Kami-Sa.

Auch Lehrgangsleiter Karl-Heinz Lübcke wünschte der neuen Übungsgemeinschaft Glück und lobte ihren Einsatz bei der Ausrichtung des Lehrgangs. In den folgenden Stunden wurden intensiv die ersten Kata der omori-ryu geübt – für viele Teilnehmer völlig neu und damit eine echte Herausforderung.

Das gemeinsame Grünkohlessen im OTB-Vereinsheim war denn auch geselliger Rahmen für viele Gespräche, die um diesen Teil der Muso Shinden Ryu kreisten. Zu später Stunde zogen sich die meisten Gäste auf die vorbereiteten Matten zurück. Der Hallenkomplex des OTB bot dafür reichlich Platz. Nach dem Frühstück setzte Karl-Heinz die Unterweisung mit Katas aus der Seitei-Iai fort ( nachdem einige Teilnehmer über Muskelkater geklagt hatten ).

Den Abschluß des Lehrgangs bildete gegen 13 Uhr die EnBu der Teilnehmer.  Höhepunkt      , war wie immer die eindrucksvolle Vorführung von Karl-Heinz, die uns wieder einmal vor Augen führte, in welche Höhen der Iai-Weg führt.

Danach entließ Karl-Heinz die Teilnehmer mit einem herzlichen „Gan Batte !“ nicht ohne vorher noch einmal allen Organisatoren und Helfern zu danken.

 

U.Ba.

 

 

Taikai-Übungslehrgang am 06/07.09.2008 in Mölln:

 

Taikai-Übungslehrgang am 06/07.09.2008 in Mölln:

 Ein Lehrgang für Wettkampfrichter und Helfer. Und natürlich Kämpfer.

Aus der spontan entstandenen Idee auf der Rückreise von der „Seelenschmiede“ wurde dann doch richtig ernst. Am 06. und 07.09.2008 trafen sich ca. 17 Teilnehmer aus Hamburg, Lüneburg und Mölln, um einen Taikai-Übungslehrgang unter der Leitung von Karl-Heinz Lübcke Sensei 7. Dan durchzuführen. Nachdem die Stadt Mölln die Halle zugesichert hatte und die Verköstigung durch ein Möllner Dojomitglied gesichert war, wurden die Einladungen raus geschickt... 

Am 06.09. wurde von 14:00 bis 18:00 Uhr trainiert. Zunächst stand Theorie auf dem Lehrplan. Der Unterschied zwischen einer Prüfung (klare Techniken präsentieren ; zeigen, dass man die Form verstanden hat), einer Embu (das eigene Verständnis von Iaido, sein eigenes Iai zeigen) und einem Taikai („kämpfen um Leben und Tod“) wurde erläutert. Ferner wurden der Aufbau des Wettkampfplatzes und die Abfolge der Wettkämpfe an der Kreidetafel gezeigt. Danach ging das praktische Training los. Am ersten Tag sollte ein Aufwärm-Wettkampf durchgeführt werden, also wurden  die Formen bekannt gegeben und ausgiebig trainiert. Lübcke Sensei erläuterte die Formen natürlich besonders unter dem Aspekt des Taikai. Zur richtigen Einstimmung wurde als Partnerübung Ukenagashi durchgeführt. Im ständigen Wechsel mußte dem Angriff des Partners schnell ausgewichen werden und der eigene Angriff sofort erfolgen. Dabei wurden die Abläufe teilweise immer schneller, aber alle haben diese Übung schadlos überstanden. Parallel zu den praktischen Übung mussten natürlich auch die hohen DAN-Träger ran und wurden von Ulrich Bachmann in das richtige Regi eines Taikai eingewiesen. Nach der obligatorischen Kaffeepause wurde es ernst...

 

Nach dem Angrüßen des Kontrahenten ging es raus auf die 7 x 3 Meter große Wettkampffläche. Am Ende zeigen die drei Wettkampfrichter durch ihre weiße oder rote Fahne an, wer gewonnen hatte. Der Teilnehmer, der verloren hatte, fiel aus, gekämpft wird noch dem KO-System. Es ging um keine Pokale oder Urkunden, aber die eigene Ehre verteidigte jeder bis zum Schluss. Obwohl nur wenige Kämpfer angetreten waren, zog sich der Endkampf bis kurz vor 18:00 Uhr hin. Nach dem Duschen wurde der gemütliche Teil des Lehrgangs eingeläutet. Fast alle nahmen an dem Bratkartoffel-Büfett in Helmers -Gasthof teil. Das Büfett war lecker und natürlich völlig überdimensioniert, so dass auch die, im wahrsten Sinne des Wortes, „verbissensten“ Iaidoka das Büfett nicht schafften. In geselliger Runde wurde noch bis ca. 00:00 Uhr geklönt und gefeiert. Ach ja, da war ja auch noch der Möllner Nachtwächter. Er gab den Anwesenden einen spontanen philosophischen Exkurs in Sachen „sich Zeit nehmen zu leben“ und die Relativität der „genauen Zeit“.

 

Am 07.09. ging es um 10:00 Uhr weiter. Es wurden 5 neue Katas ausgewählt und trainiert. Die höheren DAN-Träger wittmeten sich wieder dem Studium des Taikai-Ablaufs, so dass nach der Pause im Losverfahren ein weiterer Taikai-Durchlauf erfolgte. Alle gaben wieder ihr Bestes, strahlende Gewinnerin wurde nach einem spannenden Wettkampf Karen Falley aus Lüneburg. Nach Aussage von Lübcke Sensei zeigte der Lehrgang seine positiven Spuren, weil sich alle im zweiten Wettkampf verbessert hatten. Leider war damit auch die Zeit wieder viel zu schnell vergangen und der Lehrgang wurde um 14:00 Uhr beendet. Alle Teilnehmer zogen ein positives Resümee und freuen sich auf den hoffentlich bald stattfindenden Taikai...

 

Peter Rudzik

 

   

Taikaibilder


Osterlehrgang 2008 in Wentorf

einige Bilder

Monatliches Übungsleitertreffen 16.02.2008

 

 

 

 

Am Freitag 16.02.08 hatten wir uns aufgemacht zu dem nördlichsten Dojo der DIV.

Die "alten Hasen" Karl- Heinz, Ulli, Ulrich, Norbert und Stefan fuhren Richtung Mölln/ Schmilau wo Klaus- Dieter eine Iai-Do Gruppe trainiert. Hier sollte das monatliche Übungsleiter Training stattfinden. Bevor wir zu den Schwertern griffen erhielt Klaus- Dieter aus der Hand von Karl- Heinz eine Hakushinkai Fahne die er von Sagawa Sensei bekommen hatte.

Diese letzte Fahne soll die Verbundenheit unterstreichen die wir mit der Möllner Iai-Do Gruppe empfinden und die Gemeinschaft der Dojos in der DIV unterstreichen. Dann ging das offizielle Training los. Der Schwerpunkt dieser Trainingseinheit war die Vorbereitung auf einen Taikai. Dazu führten immer zwei gleichzeitig die selbe Form vor. Die anderen sollten das Sehen und Erkennen für die Entscheidung über Sieg und Niederlage üben. Wird die Kata in  der Ausführung gelebt, ist die Technik klar in der Ausführung. Ein weiterer wichtiger Punkt war die schnelle Entscheidung wer die Kata am besten vorgeführt hatte. Dazu musste das " Schiedsgericht" auch begründen warum man sich so entschieden hat. "Denn nur wenn man es begründen kann, kann man auch mit einer Fehlentscheidung leben" waren die abschließenden Worte von Karl- Heinz. 

Der Abend fand seinen Ausklang bei einem gemütlichen Essen im Möllner Quellenhof und mit dem Vorsatz solch einen Besuch auch zu den anderen Dojos zu machen.

 
 

 

 

 

 

Einige Eindrücke der Übungseinheiten und Prüfungen.

Bilder vom Iaido - Lehrgang in Raesfeld mit neuem Dojo Jikidenshinkan.



Mölln am 07/08.10.2006

Einige Dias.

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